End Navigation
Home
Information
Research + Development
(*) Automatic Translation
(**) Password required Begin Navigation
|
Automatic Translation
Sorry - no English translation
Neuer Niedertemperatur-Stirling-Motor mit stapelförmigem Aufbau
- Thermo Stack Engine (TSE)
1. Prinzip und bisherige Entwicklungen
Im Jahre 1980 realisierte Prof. Ivo Kolin erstmals eine Wärmekraftmaschine basierend auf dem Stirlingprozeß, die warmes Wasser als Wärmequelle nutzte und so mit einer Temperaturdifferenz von unter 50° Celsius arbeitet:
Ein mit Luft (Arbeitsmedium) gefülltes gegen die Umgebung abgeschlossenes Volumen in der Form eines flachen Quaders oder Zylinders ist auf zwei gegenüberliegenden Seiten von einer kalten und warmen Platte berandet. Der
Temperaturunterschied dieser Platten entspricht der Arbeitstemperaturdifferenz der Maschine. Zwischen diesen Flächen wird eine Verdrägerplatte mit geeigneter thermischer Masse diskontinuierlich hin- und herbewegt und bringt die
eingeschlossene Luft periodisch in Kontakt mit der warmen und kalten Wärmetauscherplatte. Aus der Erwärmung und Abkühlung resultiert eine Druckschankung des Arbeitsgases, die auf einen angekoppelten Arbeitskolben wirkt und so in
mechanische Leistung umgewandelt wird. Diese Maschine erbrachte bei einem Arbeitsvolumen von ca. 1,5 Litern eine mechanische Leistung von ca. 1 Watt.
Die Weiterentwicklung zu noch kleineren Antriebstemperaturdifferenzen erfolgte durch James R. Senft, der das alte Prinzip der pneumatischen Verdrängersteuerung (nach O. Ringbom) wiederentdeckte und so Maschinen realisierte, die durch
Temperaturdifferenzen von ca. 1° Celsius angetrieben werden können. Die Leistung dieser Maschinen liegt jedoch bei einem Maschinenvolumen von ca. 0,1 Liter nur im Milliwatt-Bereich.
2. Anforderung
Anforderung an einen neuen Motor ist die Möglichkeit, Temperaturdifferenzen wie sie z.B. als Schwankung der Luftaussentemperatur im Tag-Nacht-Rhythmus auftreten, ausnutzen zu können und gleichzeitig eine mechanische Leistung von ca.
10-100 Watt zu erreichen.
Bei einer angenommen Arbeitstemperaturen von
Tmax = 20° C = 293 ° K
und
Tmin = 10° C = 283 ° K
ergibt sich ein maximaler Wirkungsgrad von
η <= 1 - Tmin / Tmax = 0,034
Pro Watt erzeugter mechanischer Leistung muss daher unter idealen Bedingungen eine Wärmeleistung von mindestens 30 Watt durch die Maschine fliessen. In realen Maschinen wird dieser Wert sicherlich einen Faktor 2 bis 3 größer
sein. Um diese Wärmemenge zu übertragen, ist eine entsprechend große Dimensionierung der Wärmetauscherflächen unabdingbar und die zentrale Konstruktionsaufgabe.
3. Neues patentiertes Design eines Niedertemperatur-Stirling-Motors
Um die gesamte erforderliche Wärmetauscherleistung bereitzustellen, ist das gesamte Arbeitsvolumen in einzelne Zellen aufgeteilt, die jeweils von zwei Wärmetauscherflächen berandet sind. Die ganze Maschine besteht aus einem
Stapel von solchen abwechselnd warmen und kalten Wärmetauscherplatten. Die Wärme wird dabei über zwei getrennte Wasserkreisläufe durch die als Hohlkammerplatten ausgelegten Wärmetauscher zu- bzw. abgeführt. Durch die Stapelung der
Tauscherplatten kann die gesamte erforderliche Tauscherfläche in einer kompakten Maschine untergebracht werden. Dazwischen liegen die eigentlichen luftgefällten Arbeitsvolumina in denen sich die Verdrängerplatten (durch zyklische
Druckschwankung - Ringbomkopplung) diskontinuierlich hin und her bewegen und so die Luft periodisch die warmen bzw. kalten Tauscherplatten anströmt. Daraus resultiert ein periodisches Aufheizen bzw. Abkühlen des Arbeitsgases.
Es existieren zwei getrennte Verdrängerstapel. Diese Stapel verbinden jeweils mechanisch die Verdrängerplatten, die sich synchron bewegen mässen. Die beiden Plattenstapel sind getrennt an Deck- bzw. Bodenplatte gelagert, um ihre
gegenläufige Bewegung zu erreichen.
Die einzelnen Zellen sind pneumatisch gekoppelt und verrichten Arbeit an einem gemeinsamen Arbeitskolben. Dieser ist entsprechend der urspränglichen Kolin-Idee als Membran mit Arbeitspleuel ausgelegt und mit einem Schwungrad gekoppelt,
an dem mechanische Arbeit abgenommen werden kann. Für diese Idee wurde ein Patent erteilt. Die entsprechende Druckschrift Patent DE 195 34 379 A1 kann als
PDF-Dokument heruntergeladen werden.
4. Fotos aus dem Labor
Um die prinzipielle Funktionsfähigkeit des Maschinenkonzepts zu überprüfen, wurde ein Stapel- Stirling mit Abmessungen 0,6 m * 0,6 m * 0,2 m und 5 Wärmetauscherplatten gebaut. Erste Test verliefen erfolgreich. Die Maschine arbeitet
mit einer Temperaturdifferenz von unter 10° Celsius.
Für die entsprechende Weiterentwicklung suchen wir Kooperationspartnern.
Gesamter Motor - Seitenansicht
Arbeitskolben - Verdrängerkolben
Arbeitsraum mit Verdränger- und Wärmetauscherstapel
Arbeitskolben
Pleuelstange mit Kurbelgehäuse
Verdränger- und Wärmetauscherstapel - Ausschnitt
|
Specail Offers
StirlingEngineBook - Jim R. Larsen - Three LTD Stirling Engines ...

19.9 € - save 4 €
New Price: 15.9 € - Details
|
Drinking Bird - Movable Device driven by Water Evaporation

13 € - save 5.1 €
New Price: 7.9 € - Details
|
Heatmobile - Memory Metal Engine driven by hot Water - Kit

41 € - save 5 €
New Price: 36 € - Details
|
|