Stirlingmotor

Stirlingmotor: Auf der Suche nach einer Alternative zur etablierten Dampfmaschine entwickelten die Brüder James und Robert Stirling im Jahre 1815 ein neues Motoren-Konzept. Der Stirlingmotor häufig auch fälschlicherweise als Sterling-Motor bezeichnet, verwendete Luft als Arbeitsmedium und vermied damit das Explosionsrisiko der Kessel der damaligen Dampfmaschinen. Im Gegensatz zu den üblichen Otto- und Diesel-Motoren findet beim Stirling-Motor keine interne Verbrennung statt. Er wird lediglich durch Zufuhr von externer Wärme betrieben und ist daher zur Ausnutzung jeglicher Wärmequellen geeignet. Diese Eigenschaft ist es, die den Stirling-Motor heute bei der Suche nach alternativen Energietechniken wieder interessant macht. In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden von Prof. I. Kolin (Universität Zagreb), Prof. J. Senft (Universität of Wisconsin) und anderen erstmals Stirling-Maschinen realisiert, die durch Temperaturdifferenzen im Bereich von ca. 20 Grad Celsius und darunter angetrieben werden konnten.
Unsere Stirling-Modelle und -Bausätze sind inspiriert von diesen Ideen und demonstrieren eindrucksvoll die Umwandlung von Licht und Wärme in mechanische Bewegungsenergie. Unsere Heissluft Motoren werden angetrieben von Licht (Sonne oder Lampe), Teelicht oder Niedertemperatur-Wärmequellen wie z.B. Handwärme oder Abwärme einer Kaffeetasse.